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Informationen zum Teamprojekt in Theoretischer Informatik und Software Engineering

Official Esterel Technologies Academic Partner Academic partner of Esterel Technologies, the provider of model-based solutions for DO-178B and IEC 61508 safety-critical systems.

Official Esterel EDA Technologies Academic Partner Academic partner of Esterel EDA Technologies provider of ESL synthesis for control-intensive IP design and verification, including SystemC, VHDL, and Verilog code generation

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Allgemeine Informationen

Ziel des Projektes ist die Anwendung der SCADE Certified Software Factory, einer Tool-Suite für die modellbasierte Softwareentwicklung, auf ein Forschungsbeispiel aus der Eisenbahnautomatisierung, das sich aus einer Zusammenarbeit mit der Siemens AG in Braunschweig ergibt.

Top Level Diagram of the Cruise Control Application

SCADE ist eine Modellierungsprache für die Software eingebetteter Systeme. Der SCADE-Semantik liegt die synchrone Hypothese zugrunde: SCADE-Modelle sind zyklisch synchron getaktete Datenfluss- und Zustandsmaschinen (siehe Abbildung 1). Aus den Modellen wird mittels eines Code-Generators C-Code generiert.

Bahn-Diagram

Im Projekt soll eine vereinfachte logische Steuerung für die technische Automatisierung der Betriebsabläufe (hier Betriebslogik genannt) im Zugleitbetrieb für das System ZLB-PS (Zugleitbetrieb Protection System) in SCADE modelliert und in einen vorhandenen Prototypen integriert werden. Zugleitbetrieb (ZLB) ist ein Verfahren zur Zugsicherung, das auf eingleisigen Strecken mit geringem Belastungsprofil zum Einsatz kommt und im Normalfall auch ohne technische Unterstützung auskommt. Das Betriebslogik-Modell soll eine konfigurierbare Komponentenarchitektur aufweisen. Die Betriebslogik soll die Abhängigkeiten auf Basis des in der Stellwerksentwicklung etablierten Spurplanprinzips verarbeiten. Das bedeutet, dass einzelne Komponenten (Weichen, Signale, Gleiselemente etc.) mit einfacher fester Funktionalität flexibel zu beliebigen Stellwerken kombiniert werden können. Als Beispiel soll das in Abbildung 2 gezeigte Beispielgleisbild umgesetzt werden. Insgesamt ist zu beachten, das die Umgebung der zu modellierenden Komponente (wie die Realität) asynchron aufgebaut ist.

Teilaufgaben:

  • Beschreibung der Architektur der Betriebslogikkomponente
  • Erstellung von SCADE-Modellen für Stellteile (Weiche, Signale etc.), die die logische Ansteuerung einzelner Außenelemente implementieren
  • Erstellung eines SCADE-Modells, das die übergeordnete Steuerungs-Logik umsetzt
  • Aufbau einer Kommunikationsstruktur zwischen den einzelnen Elementen und der zentralen Steuerungslogik
  • Umsetzung von Beispielen (wie obiges Gleisbild) mit den erstellten Komponenten
  • Integration dieser Beispiele in ein vorhandenes Testbett; dazu muss in C ein Wrapper zur Anbindung des Modells an das Testbett implementiert werden
  • Test der Betriebslogik mit vorhandenen Testfällen
  • Optional (abhängig vom Vorhandensein in der SCADE-Toolsuite): formale Verifikation des Modells mit dem SCADE Design-Verifier