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Informationen zum Teamprojekt in Theoretischer Informatik und Software Engineering
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Allgemeine InformationenZiel des Projektes ist die Anwendung der SCADE Certified Software Factory, einer Tool-Suite für die modellbasierte Softwareentwicklung, auf ein Forschungsbeispiel aus der Eisenbahnautomatisierung, das sich aus einer Zusammenarbeit mit der Siemens AG in Braunschweig ergibt.
SCADE ist eine Modellierungsprache für die Software eingebetteter Systeme. Der SCADE-Semantik liegt die synchrone Hypothese zugrunde: SCADE-Modelle sind zyklisch synchron getaktete Datenfluss- und Zustandsmaschinen (siehe Abbildung 1). Aus den Modellen wird mittels eines Code-Generators C-Code generiert.
Im Projekt soll eine vereinfachte logische Steuerung für die technische Automatisierung der Betriebsabläufe (hier Betriebslogik genannt) im Zugleitbetrieb für das System ZLB-PS (Zugleitbetrieb Protection System) in SCADE modelliert und in einen vorhandenen Prototypen integriert werden. Zugleitbetrieb (ZLB) ist ein Verfahren zur Zugsicherung, das auf eingleisigen Strecken mit geringem Belastungsprofil zum Einsatz kommt und im Normalfall auch ohne technische Unterstützung auskommt. Das Betriebslogik-Modell soll eine konfigurierbare Komponentenarchitektur aufweisen. Die Betriebslogik soll die Abhängigkeiten auf Basis des in der Stellwerksentwicklung etablierten Spurplanprinzips verarbeiten. Das bedeutet, dass einzelne Komponenten (Weichen, Signale, Gleiselemente etc.) mit einfacher fester Funktionalität flexibel zu beliebigen Stellwerken kombiniert werden können. Als Beispiel soll das in Abbildung 2 gezeigte Beispielgleisbild umgesetzt werden. Insgesamt ist zu beachten, das die Umgebung der zu modellierenden Komponente (wie die Realität) asynchron aufgebaut ist. Teilaufgaben:
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